Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen an ortsfesten Anlagen
Seminarinfos
Das Seminar gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen des Umgangs mit wassergefährdenden Stoffen an ortsfesten Anlagen nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und AwSV. Schwerpunkt sind die Anforderungen an die
Seminarinfos
Das Seminar gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen des Umgangs mit wassergefährdenden Stoffen an ortsfesten Anlagen nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und AwSV. Schwerpunkt sind die Anforderungen an die unterschiedlichen Anlagentypen (LAU-, HBV-, JGS-, Biogas- und Heizölverbraucheranlagen), Wassergefährdungsklassen und Gefährdungsstufen sowie das 3-Barrieren-Schutzkonzept und die Betreiber- und Fachbetriebspflichten nach AwSV.
Besonderes Augenmerk gilt dokumentierten Schadenfällen aus der Sachverständigentätigkeit – Heizöl-, Diesel- und Altölaustritte sowie Vorfälle an Biogas- und JGS-Anlagen. Typische Ursachen wie Materialermüdung, Korrosion, Bedienfehler, Überfüllung und Naturereignisse werden anhand von Praxisbeispielen aufgezeigt; Destatis-Kennzahlen (2022: 586 Unfälle an ortsfesten Anlagen, 7,1 Mio. Liter) ordnen die Fälle ein. Den Abschluss bilden Sofortmaßnahmen, Meldepflichten und Hinweise zur Prävention.
Das Seminar wendet sich an Sie, als Gewässerschutzbeauftragte und verantwortliche Mitarbeiter von Unternehmen, die mit wassergefährdenden oder gefährlichen Stoffen umgehen, Anlagen betreiben oder mit Gefahrstofftransporten befasst sind.
Mitarbeiter von Ingenieurbüros, Verbänden, Kommunen sowie Umwelt- und Wasserwirtschaftsverwaltungen, Betrieblich Verantwortliche in einem Fachbetrieb nach AwSV sowie der mit Natur-, Gewässerschutz- und Bodenschutz befassten Umweltbehörden werden ebenfalls angesprochen.
Kurszeiten
Ort
IWU Magdeburg
Maxim-Gorki-Str. 13, Magdeburg, 39108
Kurs-ID
W270428
Teilnahme am Kurs
Im Nachgang an Ihre Anmeldung erhalten Sie, bei Bestätigung des Seminars, eine Rechnung mit Zahlungsziel.
